Die Beziehungen zwischen Kaiserslautern und den Vereinigten Staaten haben Wurzeln, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Zahlreiche Auswanderer verließen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert ihre Heimatstadt Kaiserslautern, weil ihre wirtschaftliche Situation schlecht war oder weil sie politisch verfolgt wurden. Viele von Ihnen fanden in den USA Arbeit , Schutz und Freiheit.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, in den Jahren 1950 bis 1955, entwickelte sich Kaiserslautern zur größten amerikanischen Militärgemeinde außerhalb der Vereinigten Staaten. Der Name "K-Town", der von den Amerikanern als Synonym für Kaiserslautern geprägt wurde, deutet darauf hin. Insgesamt leben in Stadt und Landkreis rund 45.000 Amerikaner. Mit Columbia/South Carolina und Davenport/Iowa verbindet die Stadt eine lebendige Städtepartnerschaft.
Zur Förderung des Zusammenlebens von Deutschen und Amerikanern wurde im Februar 2003 das erste Deutsch-Amerikanische Bürgerbüro in der Lauterstraße 2 eingerichtet. Eine amerikanische Bibliothek und das erste Deutsch-Amerikanische Institut in Rheinland-Pfalz sind derzeit in Planung.
In dieser Rubrik finden Sie in Zukunft auch Informationen zu weiteren Institutionen des deutsch-amerikanischen Austauschs im regionalen Umkreis wie u.a. zur Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz e.V. Das Kulturinstitut wurde 1995 vom Land Rheinland-Pfalz gegründet, um das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit der europäischen und nordamerikanischen Nationen durch Vorträge, Veranstaltungen und Seminare zu stärken.

